Im September 23 hatten wir 31/2 Wochen Zeit zum Reisen und unsere Sehnsucht führte uns über Südtirol nach Kroatien.
Angekündigter Starkregen in Bayern ließ uns schneller in Südtirol ankommen als geplant und so konnten wir noch einen Nachmittag und Abend in der schönen Kleinstadt Sterzing verbringen. Als Stellplatz würde ich anders wählen. Wir standen auf einem riesigen Stellplatz (Autocamp, 187 Plätze), der einem LKW Übernachtungsplatz angegliedert ist, mit modernen und sauberem Sanitär für 20€, aber doch etwas weit von der Altstadt. Zentraler gelegen und dazu kostenfrei kann man direkt neben dem Sparmarkt parken, wovon auch reichlich WoMo-Fahrer Gebrauch machten.
Und da wir am nächsten Tag nur eine kurze Fahrt von 30 km vor uns hatten, konnte ich noch einen sehr schönen Spaziergang zur Burg Reifenstein machen.
Kloster Neustift – in jedem Fall einen Besuch wertMit dem Fahrrad an der EisackBlick auf Brixen vom Törggelen Wanderweg ausDer Törggelenweg – eine kleine Tour, für die der frühe Abend ideal warHochgebirgsfeeling auf der Plose. Mit dem Bus geht es zur Talstation, dann mit der Seilbahn hoch und dann kann man nach Herzenslust wandern. Der Bus und die Seilbahn ist übrigens kostenfrei mit der Brixen-Card, die man auf dem Campingplatz beim Check-in bekommt!Der Weg zur Rossalm ist nicht anspruchsvoll (6 km, 170 Höhenmeter) und deshalb vielbegangen, aber auch einfach schönDer Peitlerkofel immer im Blick
Unser Campingplatz in Lana lag 11 km vor Meran mit einem super Radweg nach Meran. Das kann man so machen!
In Lana unbedingt in der Forellenzucht Krebsbach essen!Was für ein spontaner wunderschöner Halt am Kalterer See. Mit dem Fahrrad sind wir durch die Weinberge bis in den Ort Kaltern hoch geschnauft und runter genossen gerollt.Wir waren nur eine Nacht dort, aber es war definitiv nicht das letzte Mal. Der Stellplatz war klein und fein und mit 20€ völlig okay. Sanitär vorhanden, klein, aber sauber. Das Abendessen im „Geier“ rundete mit einer leckeren Pizza direkt am See einen wunderschönen Tag ab.Ok, Cornegliano muss man nicht gesehen haben, aber dort kommt der Prosecco her und deswegen war es uns einen Stopp wert. Für 16€ standen wir auf einem abgesicherten Platz wie eigentlich jedes Gebäude in dieser Stadt auffallend gesichert ist. Aber nun ging es endlich nach Kroatien und damit ans Meer und auf was für einen Stellplatz! Das war schon toll, 3 Nächte waren wir dort auf dem Campingplatz Aminess Sirena, aber 100€ war viel zu viel wie überhaupt sehr viel sehr teuer war in diesem Örtchen Novigrad in Istrien. Schöne Radtouren und Wanderungen Fehlanzeige, aber das Meer hat alles rausgehauen!Unsere Palme …Das war schon schön…Und nun ging es noch einmal weg vom Meer nach Motovun (Motovun-Camping), ins toskanische Istrien mitten hinein ins Trüffelparadies. Trüffel, Wein und Olivenöl, dazu ein bezaubernder Ort auf einem Berg gelegen mit fantastischer Aussicht. Der Stellplatz war am Fuß des Ortes, sogar mit kleinem Pool und einem Shuttle-Bus ins Dorf (alle 30 Min, aber auch zu Fuß kein Problem, 35€), an sich ruhig, bis auf die bellenden Hunde in der Nacht.Weiter ging es an der Küste Istriens: 2 Nächte waren wir auf dem Campingplatz Porton Nature Hideouts, einem prinzipiell schönem Platz (50€), nahe Rovinj, unter Bäumen und das Meer einmal über die Straße erreichbar. Rovinj ist eine wunderschöne Altstadt, aber alles war sehr touristisch überlaufen, unfreundliche und genervte Kroaten gaben uns ein ständiges Abzocke-Gefühl.Der Aufstieg lohnt!Schon schön …Auch noch Rovinj
Muss mal sein …
Von Istriens Adria wechselten wir an die Riviera und landeten im beschaulichen Montrenica Draga auf einem kleinen privaten Campingplatz (40€), auf dem wir uns sofort wohl fühlten. Montrenica Draga liegt nicht weit von dem berühmten Seebad Opatja entfernt, aber in diesem kleinen und beschaulichen Ort ist es viel schöner!
Der Blick auf Montrenica Draga von Montenice aus, 753 Treppenstufen höher gelegen (aber es fährt auch ein Bus)Unser Hauptziel Baska auf der Insel Krk in der Kvarner Bucht. Hier erlebten wir Kroatien wieder so wie wir es kennen und lieben mit herzlichen Menschen, mit Trubel und Ruhe gleichzeitig. Einen Platz hatten wir für 5 Tage auf dem Baska Beach Camping, direkt am Strandübergang (47€), ein riesiger, aber gut geführter Platz von Valamar. Baska selber hat eine schöne Hafenpromenade und liegt umrahmt von Bergen in einer tollen Bucht (mit Sandstrand!). Ich habe schöne Wanderungen gemacht, Martin hat das Baden genossen. Unser Tipp: Das Restaurant Molin, 1km vom Campingplatz ins Landesinnere hinein, ab vom Trubel.
Auf der Rückfahrt gab es dann einen Zwischenstopp am Ossiacher See in Kärnten – auch das war für uns noch einmal eine neue Entdeckung.